XI. Premio Volker Walter Feierabend-Stiftung
Laufzeit:
Sa. 13.06. - So. 30.08.2026
Dieses Jahr zeigt die Stadtgalerie Kiel die Wettbewerbsausstellung zum Premio Volker Walter Feierabend-Stiftung (vormals Premio Fondazione VAF) zum neunten Mal. Der 2003 zur Förderung junger italienischer Künstler*innen ins Leben gerufene Kunstpreis wird alle zwei Jahre vergeben.
Gemäß der Satzung der Volker Walter Feierabend-Stiftung wird die Ausstellung in einer Kunstinstitution in Italien und Deutschland gezeigt. Die Stadtgalerie Kiel ist der zentrale Ausstellungsort dieser elften Ausgabe. Der Aufruf im Internet, sich online für den Förderpreis zu bewerben, ergab eine Vorauswahl von über 100 Kandidat*innen, von denen 12 Künstler*innen für die Teilnahme an der Wettbewerbsausstellung ausgewählt.
Neben dem Hauptpreis vergibt die Stiftung zusätzlich zwei Anerkennungspreise. Von dem*der Gewinner*in bzw. dem*der Zweit- und Drittplatzierten werden im Höchstwert von jeweils 12.000 Euro bzw. 6.000 Euro und 3.500 Euro Kunstwerke angekauft und in die Sammlung der Volker Walter Feierabend-Stiftung aufgenommen. Über die Vergabe der Preise entscheidet das Kuratorium ausgehend von den künstlerischen Arbeiten, welche die Künstler*innen für die Präsentation in der Ausstellung ausgewählt haben. Die Verleihung des XI. Premio Volker Walter Feierabend-Stiftung fand 2026 bei der Ausstellungseröffnung in Kiel statt. Die Preisträgerinnen der elften Ausgabe des Premio Volker Walter Feierabend-Stiftung sind mit dem ersten Preis Selene Frosini, mit dem zweiten Platz Alice Faloretti und mit dem dritten Platz Emma Scarafiotti.
Neben der Auslobung der Förderpreise für junge Künstler*innen wird im Rahmen des Premio Volker Walter Feierabend-Stiftung auch eine*n Künstler*in, der*die in der umfangreichen italienischen Kunstsammlung der Stiftung vertreten ist, für sein*ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Dieser Ehrenpreis wird 2026 an den Maler Mario Raciti, der 1934 in Mailand geboren wurde und als wichtiger Vertreter des abstrakten Symbolismus gilt, verliehen. Neben den Arbeiten der Wettbewerbsteilnehmer*innen werden außerdem – außer Konkurrenz – Werke von Roberto Rinella und das Projekt „The Prism“ von Stefano Simontacchi in der Ausstellung vertreten sein.